Wednesday, Oct. 18, 2017

James Blake

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26. September 2013

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James Blake

Konzerte im Oktober in Berlin | München | Köln

Neues Album „Overgrown“

Seit der 24-jährige Londoner James Blake 2009 mit seiner ersten Single reüssierte, gilt er als der neue Hoffnungsträger der Popmusik. Blake surft durch die Stile mit einer atemberaubenden Selbstverständlichkeit und Nonchalance. In seinen Songs gehen Elektronik, Soul und Dubstep eine höchst natürliche Verbindung ein. Seine Musik ist einerseits hochkomplex und geradezu mathematisch durchstrukturiert, gleichzeitig aber beflügelt von melodischer Authentizität und emotionaler Natürlichkeit. Seit Veröffentlichung seines Debütalbums „James Blake“ im Jahr 2011 feiert man den Genre-Grenzgänger deshalb als Heilsbringer des derzeit innovationsarmen Pop. Unlängst erschien sein zweites Album „Overgrown“, fraglos eines der am dringlichsten erwarteten Releases des Jahres. Im Sommer beginnt Blake eine Europatournee, die ihn vom 8. bis 10. Oktober für drei Shows in Berlin, München und Köln auch nach Deutschland führt.

Photo2_CMS Source_jamesblakeMit Vorsatz verweigert James Blake, der Sohn des Jazzmusikers James Litherland, jegliche Kategorisierung seiner Musik. Aus gutem Grund, denn seine geschmeidigen, von ebenso großem Talent wie Fachwissen zeugenden Songs sind viel zu bezugsoffen, als dass sie sich einem bestimmten Genre zurechnen ließen. Seine Musik ist so facettenreich wie seine Inspirationen. Er wuchs auf mit den Soul- und Jazz-Platten des Vaters, begann schon als Teenager die Welt der elektronischen Musikproduktion auszuloten und studierte parallel an der Goldsmiths University of London Populärmusik. All diese Bausteine finden sich auch in seinen Songs wieder, gleichwohl stark abstrahiert und in einen neuen Kontext gebracht. Zwar sind alle seine Stücke reich an Stil-Zitaten und klanglichen Innovationen, und doch liegt sein Fokus auf der Minimalisierung all dieser Elemente. Für James Blake ist ein Song umso besser, je weniger Zutaten er benötigt, um zu wirken. Damit entwickelte er eine völlig neue Dualität zwischen Ästhetik und Harmonie, Tradition und Futurismus sowie Stil-Mash-Up und Reduktion.

Erste breitenwirksame Meriten sammelte James Blake durch die Veröffentlichung von EPs wie „Klavierwerke“ sowie ungewöhnlicher Coverversionen. Allen voran seine Interpretation des Feist-Stücks „Limit To Your Love“, das der BBC-DJ Zane Lowe zur ‚Hottest Record in the World’ kürte. Auch der BBC-Kollege Gilles Peterson protegierte Blake vom ersten Moment an. So fand er sich auf Platz 2 der prominenten BBC-Liste ‚Sound of 2011’ wieder. Diese Vorschusslorbeeren löste er kurz darauf ein, als im Februar 2011 sein selbstbetiteltes Debütalbum erschien. Die Musikwelt war sich einig: Mit James Blake wurde ein neues Song- und Studio-Genie geboren, das zwischen klassischem Singer-/Songwriter, emotionaler Soulmusik und hochmodernen Electro- und Dubstep-Produktionen keine Grenzen kennt. Restlos beeindruckt zeigten sich Kritiker und Fans über sein enormes Abstraktions-Potenzial, das vermeintlich Musik für Feuilletons und progressive Meinungsführer generiert, gleichzeitig aber mit Pop-Elementen aufwartet.

Entsprechend wurde das Debüt durch gewaltigen internationalen Erfolg geehrt – es erreichte in sieben Ländern die Top 10. Außerdem war er für einen Mercury Music Prize sowie einen BRIT Award nominiert.

Tourtermine
Di.    08.10.13    Berlin  –  Tempodrom
Mi.    09.10.13    München  –   Muffathalle
Do.    10.10.13    Köln   –    E-Werk

Link: Homepage
Foto: (c) Marek Lieberberg Konzertagentur

 

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