Saturday, Oct. 21, 2017

Rufus Wainwright

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4. Juli 2012

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Rufus Wainwright

Der aufregende Sänger und Komponist live am 28.12.  in Hamburg und am 05.12.2012 in Frankfurt

Foto: MLK | Mit siebtem Album „Out of the Game“ im Herbst auf Tournee

Seit eineinhalb Jahrzehnten bewegt sich der kanadisch-amerikanische Sänger und Komponist Rufus Wainwright mit seiner Musik in einem spannenden, stets innovativen Bezugsfeld zwischen Oper, Folk-Songwriting, Chanson und Pop. Mit seinen Songs, die tief in der Tradition großer Komponisten verwurzelt sind, schuf er eine Klangwelt und atmosphärische Dichte, die in ihrer künstlerischen Ausgestaltung einzigartig ist. Mit jedem weiteren Album kreiert er neue Nuancen seines facettenreichen Sounds. So auch auf seinem im April erschienenen, siebten Album „“Out Of The Game“, das eine überraschende, Dance-orientierte Seite offenbart.  Am 28. November und 5. Dezember wird er seine neuen Songs bei Gastspielen in Hamburg und Frankfurt dem deutschen Publikum vorstellen.

Eine Karriere als außergewöhnlicher Musiker war Rufus McGarrigle Wainwright, geboren am 22. Juli 1973 in New York, quasi vorbestimmt. Als Sohn der beiden erfolgreichen Country- und Folk-Interpreten Kate McGarrigle und Loudon Wainwright III lernte er bereits in frühster Kindheit, Piano und Gitarre zu spielen. Im Alter von 14 erwachte sein Interesse an der Oper – eine Faszination, die sein Wirken bis heute nachhaltig prägt. Die Musikpresse erfand für seine schwerelosen, kunstvoll komponierten Lieder, die sich häufig den dramaturgischen Techniken der klassischen Musik bedienen, Begriffe wie ‚Popera’ und ‚Baroque-Pop’. Diese intensive Musik verbindet er mit seiner großen Leidenschaft für Chanson und die opulente Popmusik der 50er. Künstler wie Édith Piaf, Al Jolson und Judy Garland dienen ihm als Inspirationsquellen.

Bereits als 13-Jähriger tourte er mit seiner Mutter, Tante und Schwester Martha, inzwischen ebenfalls eine erfolgreiche Sängerin, als The McGarrigle Sisters and Family durch die USA. Mit 16 wurde er für den ‚Genie Award’ als bester Nachwuchssänger nominiert und nur ein Jahr später für den Juno Award. Sein Vater verhalf ihm in der Folge zu seinem ersten Plattenvertrag. 1998 erschien sein Debütalbum „*Rufus Wainwright*“ begleitet von überwältigenden Kritiken, insbesondere in den Feuilletons der großen amerikanischen Tageszeitungen. Seither feilt er stetig an der Evaluierung seines Sounds, komponierte eine Oper, schrieb zahllose Songs für Filme und vertonte Shakespeare-Sonnette für ein Theaterstück des Regisseurs Robert Wilson.

Neben seinen stets euphorisch gefeierten Alben „Poses“ (2001),  „Want One“ (2003), „Want Two“ (2004),  „Release The Stars“ (2007) und  „All Days Are Nights: Songs For Lulu““ (2010) erschienen zwei mitreißende Live-Mitschnitte. Darunter das Werk „Rufus Does Judy At Carnegie Hall“, auf dem er ein Konzert seines Vorbilds Judy Garland minutiös bis ins letzte Detail adaptierte. 2011 veröffentlichte er die große Werkschau  „House Of Rufus“ mit 13 CDs und sechs DVDs, bevor er seine Kompositionen in einen neuen Kontext stellte: Für das aktuelle Album „Out Of The Game“ ging er eine kreative Liaison mit dem britischen Clubmusik-Produzenten Mark Ronson ein, der seinen erhabenen, klassischen Songs ein modernes, lockeres und tanzbares Feeling verpasste. Damit hat sich dieser große Künstler ein weiteres Mal neu erfunden. Mit Spannung darf man also seine Konzerte im Herbst erwarten.

Tourtermine
28.11.2012  Mi.   Hamburg | Laeiszhalle 
05.12.2012  Mi.  Frankfurt | Gibson

Link: Rufus Wainwright 

 

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