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Graveyard

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17. April 2012

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Bluesrock der Sixties in der Zeitmaschine – Die schwedischen Retro-Bluesrocker Ende Mai zurück in Deutschland

Foto: Marek Lieberberg Konzertagentur | Drei Shows in Wiesbaden | Stuttgart | Bremen – Präsentation des zweiten Albums „Hisingen Blues”Graveyard wirken mit ihrem kraftvollen Retro-Bluesrock wie aus der Zeit gefallen. Präsentieren sie sich doch optisch und akustisch wie eine Rockband aus den späten 60ern. Ihr Sound ist originalgetreu historisch, gleichwohl mit einer geschliffenen modernen Produktion ausgestattet. Seit letztes Jahr ihr zweites Album „Hisingen Blues“ erschienen ist, gibt es für das schwedische Quartett kein Halten mehr. Selbst der US-Rolling Stone feierte Graveyard unmittelbar nach ihrem ersten Konzert auf amerikanischem Boden. Aber auch in Europa wächst ihre Anhängerschaft stetig. Nach der ausverkauften März-Tournee kommen Graveyard Ende Mai noch einmal für drei Auftritte nach Deutschland zurück. (siehe Tourtermine)

Joakim Nilsson (Gesang, Gitarre) und Rikard Edlund (Bass) hatten es schon einmal fast geschafft. Mit der Doom Metal-Formation Norrsken galten sie Ende der 90er in ihrer Heimat als höchst erfolgversprechende Vertreter des harten Rock-Sektors. Im Jahr 2000 war allerdings Schluss, als Norrsken-Frontmann Magnus Pellander Witchcraft gründete. Nilsson und Edlund schlossen sich daraufhin mit dem Drummer Axel Sjöberg zu Albatros zusammen. Gedacht als reines Hobby-Projekt, spielten sie über Jahre nur aus purer Freude lässigen Bluesrock in kleinen Clubs in und um Göteborg.
Erst 2006 entschied das Trio, Musik wieder zu ihrem Lebensinhalt und Beruf zu machen und die inzwischen gewonnenen Fähigkeiten auszuformulieren. Um diesen Schnitt auch nach außen hin zu vollziehen, nannten sie sich fortan Graveyard. Mit Truls Mörck stieß außerdem ein zweiter Gitarrist zu ihnen.


Nur wenige Wochen und zwei Demo-Songs später hatten Graveyard bereits einen Plattenvertrag in der Tasche. Ihrer Melange aus dem bluesigen Rock der Rolling Stones, der wütenden Wucht Black Sabbaths, den psychedelischen Exkursionen Led Zeppelins und dem aufrechten Folk einer Janis Joplin konnte sich keiner entziehen. Entsprechend euphorisch wurde ihr 2008 veröffentlichtes Debütalbum „Graveyard“ in der Presse gefeiert. Lediglich die Chemie mit dem neuen Gitarristen stimmte nicht, weshalb er durch Jonatan Ramm ersetzt wurde.
Nach zahlreichen Tourneen – unter anderem mit Witchcraft, der Gruppe ihres ehemaligen Norrsken-Mitstreiters – gingen Graveyard erneut ins Studio, um das zweite Album „Hisingen Blues“ einzuspielen. Gemeinsam mit dem Produzenten Don Alsterberg [Junip, Soundtrack Of Our Lives, The (International) Noise Conspiracy] gelang ihnen ein überbordendes Werk voll großer Songs, das ebenso tief in der Vergangenheit steht, wie es mit einem brillant erdigen Sound die Gegenwart des Rock feiert.

Tourtermine
28.05.2012     Mo.     Wiesbaden | Schlachthof
29.05.2012     Di.     Stuttgart |  Universum
30.05.2012     Mi.     Bremen |  Tower

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S. Vomberg

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